Jahrhunderte - alte Kräuterrezepturen und Kräutermedizin

In den vergangenen Jahrhunderten entstand im deutschen und europäischen Raum ein überaus reichhaltiger Schatz an Kräutermedizin und Kräuterkompositionen (Rezepturen). Die Effektivität einer Kräuterrezeptur ergibt sich aus der richtigen Zusammensetzung (Auswahl) und Gewichtung (prozentualer Anteil) der einzelnen Kräuter. Entscheidend ist das synergistische Zusammenspiel der Kräuter. Aus heutiger Sicht können Kräuterrezepturen als intelligente Mineralstoffzusammensetzungen betrachtet werden. Die Mineralstoffe liegen innerhalb der Kräuter in einer kolloidalen Form vor (kolloidale Mineralstoffe), d.h. sie sind hoch aktiv und unmittelbar für den menschlichen und tierischen Körper verwertbar. Sie haben damit eine hohe Bioverfügbarkeit. 

Durch eine klar definierte Auswahl an Wild- und Gewürzkräutern (Rezeptur) entstehen spezielle Mineralstoffkombinationen mit einem themenspezifischen Schwerpunkt (z.B. Aureolus® Regenbogen, Aureolus® Freie Beweglichkeit etc.).

Pflanzliches Mineralpulver

Da der Schwerpunkt auf den Mineralstoffen liegt, wurde der Begriff "pflanzliches Mineralpulver" gewählt. Mineralstoffe verhalten sich im Stoffwechsel wie Katalysatoren. Als katalytisch aktive Metalle (Mineralstoffe) üben sie eine überaus fundamentale und wichtige Funktion in den enzymatischen Prozessen aus. Die Enzyme sind die eigentlichen Katalysatoren in den Stoffwechselvorgängen. Ist der Stoffwechsel ausgewogen und harmonisch, ist der Mensch gesund. 

 

Nach dem gegenwärtigen (sehr unvollständigen) Wissensstand der Naturwissenschaften: 

  • soll es etwa 75.000 verschiedene Enzyme geben
  • konnten bisher nur etwa 3.000 Enzyme in ihrer Struktur aufgeklärt werden – das sind nur 4 %!
  • sind bei etwa der Hälfte der Enzyme Mineralstoffe (Metalle), z.B. Zink, Eisen, Kupfer, Mangan, Nickel usw. nachgewiesen und als notwendig für die biochemischen Stoffwechselreaktionen eingestuft worden
  • findet die biochemische Reaktion im sogenannten „aktiven Zentrum“ unter Mitwirkung eines Mineralstoffes
    (Metalls) statt
  • kann ein Enzym bis zu 200.000 Moleküle pro Sekunde (!) umsetzen, d.h. chemisch verändern
  • sollen etwa 30 Billiarden (!) chemische Reaktionen pro Sekunde durch Enzyme gesteuert werden, z.B. Atmung, Wachstum, Abläufe des Immunsystems, Produktion von Hormonen, Heilungsprozesse von Entzündungen usw.
  • beträgt die Lebensdauer von manchen Enzymen nur 20 Minuten, andere Enzyme bleiben wochen- bzw.
    monatelang aktiv (!)
  • kann ein Metallatom (Mineralstoff) innerhalb eines Enzyms für mehrere Monate aktiv sein, während ein Vitamin nur einmal agieren kann und dann ersetzt werden muss

Die Mineralstoffe sind bei weitem wichtiger und fundamentaler in Stoffwechselprozessen als Vitamine. Jetzt verstehen wir auch, warum Prof. Dr. med. Kollath bereits im Jahre 1942 in seinem Grundlagenwerk "Die Ordnung unserer Nahrung" die Mineralstoffe als das Fundament in der Ernährungslehre bezeichnete!